

Schon mit 14 Jahren machte er, nebst dem Verfassen von Gedichten und Aphorismen, den ersten Versuch, einen Roman zu schreiben, "versauerte" aber mangels Stoff-Fülle bereits bei Seite 20. Rund 30 Jahre später würden aber Teile der Idee in den Roman "Der Stalaktit" einfliessen. Schon früh entwickelte er Aversionen gegen die geltende Gesellschaftsordnung, liess sich die Haare wachsen und schloss sich der Underground-Bewegung der Sechziger an. Als "schwer Minderjähriger" (Zitat Urban Gwerder) verkaufte er auf der Gasse Undergroundzeitschriften. Er lebte in einer der ersten Kommunen der Schweiz. Er jobbte soviel wie nötig in allen möglichen Berufen, um den Lebensunterhalt zu bestreiten und beschäftigte sich intensiv mit Comic-Zeichnen. Mit seinem Bruder Peter gab er das erste deutschsprachige U-Comix-Blatt heraus, zeichnete später für Zeitungen aktuelle Presse-Karikaturen, ebenso wurden einige seiner Berichte und Reportagen veröffentlicht. Mit dreissig gründete er den eigenen grafischen Betrieb, einen Monat später kam sein Sohn Marcel zur Welt. Mit vierundvierzig Jahren war dann sein erster Roman "Der Zeitsprung" geboren, dem zwei weitere Bücher folgten. 1996 gliederte er seinem Geschäft den WOA Verlag an. Den Druckereibetrieb schloss er 1999, der Verlag blieb bestehen.
Adrian Suter ist geschieden und lebt mit seinem Sohn in Zürich-Witikon, wo auch der Verlag beheimatet ist.